Hintergrund

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens positive Erfahrungen mit Tieren gemacht. Sie vermitteln uns Wärme, spenden Trost und geben Anlass zur Freude. Hunde scheinen für diese Aufgabe besonders geeignet zu sein. Sie gehen vorbehaltlos auf uns zu, können beruhigend, aktivierend oder aufmunternd wirken.

Im Verlauf einer Demenzerkrankung wird die verbale Verständigung immer schwieriger. Das nonverbale Ausdrucksverhalten von Hunden kommt der zunehmend emotionaleren Kommunikationsebene von Menschen mit Demenz sehr entgegen. So gelingt es über die Begegnung mit Hunden Gefühle und Erinnerungen zu aktivieren, die Nähe und Kontakt ermöglichen.

"Als ob ein Vorhang aufgezogen wird - beim Kontakt mit Tieren blühen viele Demenzkranke auf."

(Ärztezeitung, 05.05.2004)

Aufgrund der Erkrankung und der damit verbundenen intensiven Betreuung können Menschen mit Demenz und ihre Familien häufig keine eigenen Haustiere mehr halten. Die zunehmende soziale Isolation und motorische Einschränkungen erschweren diese Begegnung. Tiergestützte Therapien sind für die Zielgruppe kaum verfügbar oder kostenaufwendig.

„4 Pfoten für Sie“ schließt hier eine Lücke. Als ehrenamtlicher Hunde-Besuchsdienst ermöglicht „4 Pfoten für Sie“ Menschen mit Demenz (wieder) den Kontakt zu Tieren.

Patin Kate Kitchenham